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Landesverband Baden-Württemberg
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Wasser ist Menschenrecht
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Zur Johannizeit in Gottes Apotheke

Kräuterfachfrau Karin Kling zeigte Verbindung von Kneipp zu Kräutern auf

Prävention war schon für Pfarrer Sebastian Kneipp ein wichtiger Baustein für eine gesunde Lebensweise. Durch seine etwa 120 verschiedenen Wasseranwendungen wurde er schon zu Lebzeiten im 19. Jahrhundert eher ungewollt zu einem Star der Gesundheitsphilosophie.

Etwas weniger bekannt sind seine Kräuteranwendungen. Schon vor über 150 hat er rund 45 einheimischen Pflanzen Heilwirkungen zugeschrieben, welche heute wissenschaftlich belegt und zudem frei von schädlichen Nebenwirkungen sind.

Karin Kling, die stellvertretende Vorsitzende des Weinheimer Kneippvereins, hat sich aus eigenem Antrieb heraus zur Kräuterfachfrau entwickelt. Durch ständiges Selbststudium und Kurse an der Sebastian-Kneipp-Akademie in Bad Wörishofen.

In einem Vortrag über die aktuell in der Johannizeit blühenden Kräutern hat sie nun einen Teil ihres Wissens an die über 20 interessierten Zuhörer - Männer waren stark in der Minderheit - im Vortragsraum der Multzentrum-Apotheke kostenlos weitergegeben.

Neben dem echten Johanniskraut wurden unter anderem Gänsefingerkraut, Linde, Mädesüß und Ringelblume vorgestellt, und berichtet, welche Anwendungen damit gemacht werden können. Gerade wenn man sich noch nicht so gut auskennt, ist es sehr wichtig, in ein gutes Fachbuch zu schauen, oder Experten zu Rate zu ziehen. Beim Sammeln sollten ebenfalls Grundsätze beachtet werden. Nur Pflanzen an sauberen Plätzen ernten die man genau kennt und das in möglichst geringer Menge. Geschützte Pflanzen sind tabu. Zum Abschluß wurde noch ein Balsam aus Johanniskrautöl bereitet, den die Teilnehmer mit nach Hause nehmen konnten.

Der Vorsitzende Matthias Hördt bedankte sich herzlich bei der Referentin Karin Kling und der Mult-Apotheke für die Bereitstellung des Raumes.